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Pressemitteilung:

16. Januar 2004

Edgar Moron: "Wie gefährlich sind Hüftoperationen mit Robotern?"


SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron hat Bundesgesundheitsministerin Schmidt um Auskunft darüber gebeten, wie gefährlich Hüftoperationen mit Robotern für die behandelten Patienten sind. Nach Zeitungsberichten wird in den Niederlanden vor solchen Operationen in Deutschland gewarnt. Der Vorsitzende der niederländischen Orthopäden-Vereinigung wird mit den Worten zitiert, in Deutschland gebe es "auffällig viele Patienten mit irreparablen Muskelschäden nach der OP. Dafür könne das `Robodoc-Verfahren` verantwortlich sein".

In seinem Brief an Bundesgesundheitsministerin Schmidt fragt Edgar Moron nach einer Bewertung dieser Vorwürfe durch die zuständigen deutschen Behörden. Die deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie habe sich gegenüber der Presse ebenfalls skeptisch über das Robodoc-Verfahren geäußert. Sie empfehle es nicht und verweise auf die Weigerung der Behörden in den USA, das in den Staaten entwickelte und hergestellte Verfahren dort zuzulassen. Moron bitte die Ministerin um eine Bewertung, ob es tatsächlich ein Risiko gibt und welche Konsequenzen eventuell gezogen werden. "Ich bin sicher, dass eine klarstellende Äußerung zur Beruhigung der Patienten beitragen kann", schreibt Edgar Moron.


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