Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Kommunalpolitisches Grundsatzprogramm 2004-2009
Erftkreis-SPD
Vorwärts-Online
NRW-SPD-Fraktion Landtag
SPD-Bundestagsfraktion


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

08. März 2004

Edgar Moron: Ordensburg braucht zukunftsweisende Folgenutzung

Die SPD-Landtagsfraktion drängt auf eine zukunftsweisende Folgenutzung der Ordensburg im Nationalpark Eifel. Sie knüpft daran drei Voraussetzungen. "Die Folgenutzung muss wirtschaftlich vertretbar sein, sie soll Zivilbeschäftigten der belgischen Streitkräfte eine berufliche Perspektive geben und es darf keine Chance für eine Begegnungsstätte ewig Gestriger geben", erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron heute bei einem Besuch des Nationalparks.

Mitglieder des SPD-Fraktionsvorstandes, des Fraktionsarbeitskreises Naturschutz und Vertreter der Region informierten sich in einem Gespräch mit Regierungspräsident Dr. Jürgen Roters auf Camp Vogelsang über die riesigen Dimensionen des Komplexes und die in der Diskussion befindlichen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Moron machte deutlich, dass eine zukunftsweisende Folgenutzung der Ordensburg neben der Schaffung des Nationalparks der Region starke Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung geben werde. Deshalb habe der Landtag auf Initiative der SPD-Landtagsfraktion hin die Landesregierung im Dezember letzten Jahres beauftragt, zu einer baldigen, einvernehmlichen Lösung beizutragen.

"Wir wollen, dass die vorliegenden Konzepte und die Belange der regionalen Entscheidungsträger berücksichtigt werden", erklärte Edgar Moron. Die gemeinsame Interessenvertretung gegenüber dem Bund als Eigentümer der Liegenschaften sei wesentliche Voraussetzung für eine verträgliche und wirtschaftliche Folgenutzung. Der Gebäudekomplex Vogelsang sei nach dem Reichsparteitagsgebäude in Nürnberg die besterhaltene und größte Anlage des Nationalsozialismus. "Das macht deutlich, dass der Bund hier in besonderer historischer Verantwortung steht und zu entsprechendem finanziellem Engagement verpflichtet ist", betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron.


Zum Seitenanfang