Pressemitteilung:
18. März 2004
Jürgen Jentsch: Handlungsrahmen für Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen überzeugend
"Wir müssen die Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz zwischen dem Land, den kommunalen Trägern, den Feuerwehren und den Rettungskräften stärken und übergreifende Gemeinsamkeiten entwickeln". Zu diesem Ergebnis kam der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Jentsch, anlässlich einer Fachtagung mit Sicherheitsexperten auf Einladung seiner Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Nicht erst seit den bedrückenden Ereignissen in Spanien stelle sich der Auftrag vertiefter Kooperation beim Katastrophenschutz.
Viele Experten, darunter Landesfeuerwehrverband, THW, DRK, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe, Berufsfeuerwehren, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und die kommunalen Spitzenverbände machten in ihren Ausführungen deutlich, dass mit der neuen Sicherheitsabteilung im Innenministerium ein guter Ansatz geschaffen worden sei, um zu vernetzten Strukturen und einer noch besseren Zusammenarbeit zu kommen. Die Handlungsansätze seien überzeugend und würden mitgetragen. Jentsch: "Jetzt kommt es darauf an, die Ressourcen, die jede Einrichtung vorhält, gemeinsam zu nutzen. Dies gilt vor allem für die Aus- und Weiterbildung der Führungskräfte". In einer Bestandsaufnahme müsse festgestellt werden, welche Einsatzmittel vorhanden seien, um Einsätze kooperativer und effektiver planen zu können. Das sei ein klarer Auftrag an Politik und Landesregierung, unter Beteiligung der Katastrophenschutz-Organisation, betonte Jürgen Jentsch.