Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Kommunalpolitisches Grundsatzprogramm 2004-2009
Erftkreis-SPD
Vorwärts-Online
NRW-SPD-Fraktion Landtag
SPD-Bundestagsfraktion


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

12. Mai 2004

Günter Garbrecht: Lebensarbeitszeitkonten sollen den Beschäftigten Souveränität bei Gestaltung der Arbeitszeit geben

Im Dialog mit Gewerkschaften und den Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes berät die SPD-Landtagsfraktion die Einführung von Lebensarbeitszeitkonten für den Öffentlichen Dienst. "Wir diskutieren das unter dem Stichwort Flexibilisierung des Faktors Arbeit, und zwar so, dass sowohl der Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer daraus Vorteile haben", erklärte Günter Garbrecht als zuständiger Sprecher der SPD-Fraktion. Nach einer ersten Expertenrunde forderte Garbrecht ein Modell, das den Beschäftigten mehr Souveränität bei der Festlegung ihrer Arbeitszeit einräume. Garbrecht sagte zu, dass die SPD-Landtagsfraktion die Debatte im engen Schulterschluss mit den Gewerkschaften weiterführen werde.

Die SPD-Fraktion stelle sich dieser Debatte. Sie habe in einem ersten Gesprächsforum mit Vertretern der Landesregierung, der Wissenschaft (Institut für Arbeit und Technik), den Vertretern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und der Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes die Meinung der Fachleute und der Betroffenen angehört. Dabei sei deutlich geworden, dass die Belange besonders belasteter Bereiche, wie z.B. beim Wach- und Wechseldienst bei der Polizei und in der Justiz ebenso wie unterschiedliche Probleme der Altersstrukturen berücksichtigt werden müssten. Mit Flexibilisierungen könne der Arbeitgeber schneller und besser auf Zeiten mit hoher Arbeitsbelastung reagieren. Die Beschäftigten wiederum hätten hat die Möglichkeit, so Garbrecht, ihre Arbeitskraft höchst flexibel anzubieten. Sie könnten souverän entscheiden, wann sie im Laufe ihres Arbeitslebens länger und wann weniger arbeiten möchten. "Wir erkennen an, dass solche Angebote für die Gewerkschaften von besonderem Interesse sind, wenn im Frühjahr 2005 die Tarifverhandlungen über die Neuregelung der Arbeitszeit im Öffentlichen Dienst abgeschlossen werden sollen", bekräftigte Garbrecht.

Zum Seitenanfang