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Pressemitteilung:

Frechen, 21. Juni 2004

„Mit Bürgern wird das doch zum Towabu“

Bürgermeister Meier auf Podiumsdiskussion unter Druck
Äusserst fahrig und dünnhäutig zeigte sich CDU-Bürgermeister Meier auf der gut besuchten Podiumsdiskussion in der VHS Frechen. Selbst unter seinen Parteifreunden kam sichtbares Unbehagen auf, als Meier die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung abkanzelte: „mit Bürgern wird das doch zum Towabu“ und daran festhielt, dass er den Bürgern auf den Versammlungen doch immer „qualifizierte Varianten“ vorstellen würde. „Mehr können sie doch nicht erwarten“, wies er alle weitergehenden Forderungen zurück und ignorierte die mehrfachen Hinweise von SPD-Bürgermeisterkandidat Ferdi Huck auf einen Ratsbeschluss zur offenen Bauleitplanung.
Ignoriert wurden vom sichtlich angespannten Meier einige Mitglieder der Falken. „Mit Ihnen spreche ich doch nicht“, wies er unter Hinweis auf ein laufendes Verfahren wegen einer „Hotline“ alle Fragen kategorisch zurück.
Mehr Glück hatten Jugendliche aus Bachem. Ihnen versprach er, die katholische Kirche sofort anzuweisen, das öffentlich geförderte Jugendheim Bachem unverzüglich für alle Kinder und Jugendlichen zu öffnen.
Kritische Anmerkungen zur Verwaltung wies Meier pauschal zurück: „Meine Leute sind hoch motiviert und machen alle einen guten Job“, so Meier. Was wiederum seinen Kontrahenten Huck zu dem Hinweis veranlasste, Meier hätte sich doch noch im Januar öffentlich vom Rathaus distanziert. Huck konfrontierte ihm mit wörtlichen Zitaten aus der Presse wie „Für dieses Mannschaft bin ich nicht verantwortlich“. Weiter erinnerte Huck an die förmliche Feststellung des Rates, dass Frechen unter Bürgermeister Meier durch die Verwaltung Schaden zugefügt wurde.


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