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Pressemitteilung:

30. Juni 2004

Edgar Moron: Spitzentechnologie aus NRW hat beste Chancen auf den Energiemärkten der Welt

In einer energiepolitischen Debatte des Landtags hat SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron den Ausstieg aus der Atomenergie bekräftigt. "Diese Art der Energiegewinnung ist gesellschaftlich nicht gewollt, ihre Risiken einschließlich einer sicheren Endlagerung atomaren Abfalls in großem Stil sind nicht hinreichend beherrschbar", erklärte Moron. Der richtige Weg seien effiziente Energieerzeugung, sparsame Energienutzung und die konsequente Entwicklung regenerativer Energien. Er widersprach damit jüngsten Forderungen aus der CDU nach neuen Atomkraftwerken.

Moron warf der CDU-Opposition des Landtags vor, keine klare und berechenbare energiepolitische Linie zu haben. "Sie verharren im Unverbindlichen und sie verfangen sich in Widersprüchen" kritisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende den Oppositionsführer Rüttgers. Niemand wisse, wofür die NRW-CDU stehe. Sie wolle die Abhängigkeit des Landes von Energieimporten verringern. Gleichzeitig fordere sie den radikalen Abbau der heimischen Steinkohleförderung und kritisiere den Ausbau regenerativer Energien, wie zum Beispiel der Windenergie. Den energiepolitischen Kurs der CDU bestimme nicht das Ruder, sondern der Wind, gleichgültig, woher er gerade wehe, stellte Moron fest.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende sagte den heimischen Unternehmen der Energietechnologie eine gute Zukunft voraus. "Sie haben Spitzenprodukte entwickelt, die weltweit nachgefragt werden", bestätigte Moron nordrhein-westfälischer Spitzentechnologie optimale Vermarktungschancen. Die rasante industrielle Entwicklung auf den asiatischen Märkten und der gigantisch wachsende "Energiehunger" schreie geradezu nach ökologisch und ökonomisch verträglicher moderner Technologie. "Dank einer verlässlichen und berechenbaren Energiepolitik haben nordrhein-westfälische Unternehmen glänzende Voraussetzungen, um auf diesem Markt weltweit mitzuspielen", betonte Edgar Moron.

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