Pressemitteilung:
02. Juli 2004
Hans Vorpeil: Heimischer Bergbau hat langfristige Perspektiven
Der Arbeitskreis Grubensicherheit der SPD-Landtagsfraktion informierte sich heute im Bergwerk Hamm Ost über präventive Maßnahmen des Arbeitsschutzes. Das Interesse des Arbeitskreises galt vor allem den Ursachen der Unfälle, die trotz aller Maßnahmen nicht gänzlich auszuschließen sind. Vor allem neue Ausbaustrecken weisen ein höheres Unfallrisiko auf.„Die Sicherheitsstandards, die präventiven Maßnahmen und vor allem das Engagement des Betriebsrates können nicht hoch genug eingeschätzt werden", betonte Hans Vorpeil als Sprecher des SPD-Arbeitskreises. Volker Blaszyk, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, verwies darauf, dass das Durchschnittsalter der Kolleginnen und Kollegen immer höher werde und die Arbeitsbelastung ständig zunehme. Das mache es dem Arbeitsschutz nicht leichter.
Der Arbeitskreis diskutierte mit den Betriebsräten auch die Berliner und Düsseldorfer Beschlüssen, mit denen dem Bergbau in NRW langfristig Planungssicherheit gegeben wird. Die Betriebsratsmitglieder betonten, dass die Schließung der Bergwerke Lippe und Walsum sehr schmerzhaft für die betroffenen Bergleute und deren Familien seien. Auch das Bergwerk Hamm Ost werde nicht von den Umstrukturierungsmaßnahmen der DSK AG verschont bleiben. Dennoch, so die einmütige Meinung, habe der Bergbau dank der SPD-Politik in Düsseldorf eine langfristige Perspektive erhalten.
Erfreulich sei, dass der Bergbau in der Region sehr gut aufgenommen werde. Mit vielerlei Aktionen vor Ort sorgten die Betriebsräte dafür, dass den Bürgerinnen und Bürger die Bedeutung der Zeche bewusst werde. Hans Vorpeil: „Wir würden uns freuen, wenn sich die DSK AG stärker an diesen Image-Aktionen beteiligen würde. Die Menschen der Bergbauregionen müssen mit dem Bergbau leben, nicht gegen ihn. Dafür benötigen sie auch Argumente. Die DSK muss auf den Bürgersteigen und nicht in der Unternehmenszentrale in Herne erläutern, warum die Kohle wichtig ist."