Pressemitteilung:
03. September 2004
Edgar Moron: Airport Köln/Bonn im Aufwind - Mit ICE-Stundentakt und effektivem Tourismuskonzept neues Wachstum generieren
Der Airport Köln/Bonn hat sich zu einem der stärksten Wirtschafts- und Standortfaktoren der Region entwickelt. Seine Bedeutung ist in den letzten Jahren aufgrund des boomenden Low Cost Segments weiter gestiegen. "Es ist jetzt von entscheidender wirtschaftsstrategischer Bedeutung für die Region, die positive Entwicklung des Airports zu stabilisieren und neue Wachstumschancen zu generieren", unterstrich SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron nach einer Konferenz von Facharbeitskreisen der Landtagsfraktion am Airport. Ob dies gelinge, hänge von möglichst effektiver Kooperation in der Region ab.
Der Erfolg des Köln-Bonner Flughafens hänge vor allem mit zwei Faktoren zusammen. Es gebe dort ein äußerst erfolgreiches Management. Daneben profitiere der Flughafen davon, dass er in einer der wirtschaftlich und touristisch attraktivsten Regionen Deutschlands liege. Mit diesen Pfunden, so Moron, gelte es, noch mehr zu wuchern. Ein Regionen übergreifendes
koordiniertes Tourismus-Marketing steigere die Bedeutung des Flughafens und nutze ebenso der so genannten weißen Industrie. Hier gebe es durchaus noch zu nutzenden Spielraum, stellte Moron fest. Wichtig sei hierfür auch der Blick über den Schatten des Domes hinaus. Zudem könne eine Attraktivitätssteigerung des ICE-Verkehrs in Richtung Frankfurt dem Airport Köln/Bonn weiteren kräftigen Aufwind geben. Angestrebt werde ein Ein-Stunden-Takt. "Wir werden diese Bemühungen in unseren Gesprächen mit der Deutschen Bahn unterstützen", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende zu.
Zukunftsweisend für die Akzeptanz des Airports in der Bevölkerung seien erfolgreiche Lärmschutzmaßnahmen. Auch hier habe sich viel getan, hob Moron positive Bemühungen des Airports hervor. Im Frachtbereich, zum Beispiel, sei die Tonnage stark gestiegen, die Zahl der Flugbewegungen jedoch gesunken. Zudem werde auf den Einsatz leiserer Maschinen geachtet. Fraktionsvorsitzender Moron legte in der Konferenz großen Wert darauf, dass jeder Flughafen in Nordrhein-Westfalen sein eigenes Profil entwickle. "Wir wollen Wettbewerb, aber wir wollen keinen Verdrängungswettkampf", sagte Moron. Gesprächspartner der Arbeitskreis "Wirtschaft", "Verkehr" sowie "Europa" waren Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen GmbH, und Prof. Dr. Herbert Baum, Direktor des verkehrswissenschaftlichen Instituts der Universität Köln.