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Pressemitteilung:

03. November 2004
Werkstattgespräch der SPD-Fraktion:

Die Weltmeisterschaften in Nordrhein-Westfalen sind eine Riesenchance für Tourismuswirtschaft und Einzelhandel

Für eine konzertierte Tourismusaktion hat heute die SPD-Landtagsfraktion anlässlich der bevorstehenden sportlichen Großereignisse in Nordrhein-Westfalen geworben. "Unser Land hat eine Menge zu bieten, das sollten wir zeigen und nutzen, bei der Fußballweltmeisterschaft mit ihren Spielen in Dortmund, Gelsenkirchen und Köln, bei den World-Games 2005 in Duisburg, der Hockey-WM 2006 in Mönchengladbach und den Weltreiterspielen 2006 in Aachen", erklärten die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Helga Gießelmann und die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ina Meise-Laukamp. Die SPD-Landtagsfraktion hatte heute Akteure aus den genannten Städten und Branchen zu einem Werkstattgespräch nach Düsseldorf eingeladen.

Die Wettbewerbe bieten nach Auffassung der Fraktion den Austragungsorten und den umliegenden Regionen die Chance, sportlich, touristisch und ökonomisch auf sich aufmerksam zu machen. "Unsere Gäste, die zu den Spielen nach Nordrhein-Westfalen reisen, werden animiert, noch einmal als Tourist wieder zu kommen, Geschäftsleute entdecken die Vorzüge des Wirtschaftsraums", betonten Gießelmannn und Meise-Laukamp. Die Fraktion wolle im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Städten und Regionen helfen, sich zu den Spielen bestmöglich zu präsentieren und ihre besten Seiten zu zeigen. "Das ist eine gemeinsame Aufgabe für Hotellerie und Gastronomie, aber auch für die Bereiche, die besonders von den Reisenden profitieren, wir denken dabei an unser breites Kulturangebot oder den Einzelhandel", betonten die SPD-Politikerinnen.

Vieles sei auf einem guten Weg - überall werde kompetent und engagiert gearbeitet, lautete das Fazit nach dem Werkstattgespräch der SPD-Landtagsfraktion. Es hake zwar noch an der einen oder anderen Stelle. Es überwiege aber die Gewissheit, dass die noch vorhandenen Schwachpunkte mit Landesunterstützung rechtzeitig vor Beginn der Großereignisse beseitigt werden könnten. Wünschenswert wäre, die in die Vorbereitungen einbezogenen Regionen etwas größer zu fassen, um auch dem Umland die Chance zu geben, sich im Rahmen der Sportereignisse zu präsentieren. Alle Verantwortlichen hätten verabredet, gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln. "Wir wollen, dass sich unsere Gäste in unserem Land wohl fühlen und sich im Herbst 2006 mit einem Lächeln an die Weltmeisterschaften in Nordrhein-Westfalen erinnern", beschrieben Gießelmann und Meise-Laukamp den festen Willen aller Verantwortlichen.

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