Pressemitteilung:
09. November 2004
Edgar Moron: Lasten der Sanierung bei Opel nicht einseitig der Belegschaft aufbürden
"Nordrhein-Westfalen ist ein Automobilland, Nordrhein-Westfalen braucht den
Opel-Standort Bochum, deshalb tun wir alles, um den Produktionsstandort Bochum zu sichern." Das erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender
Edgar Moron in der heutigen Fraktionssitzung.
In dieser Sitzung diskutierte die SPD-Fraktion mit dem Betriebsratsvorsitzenden Dietmar Hahn, dessen Stellvertreter Rainer Einenkel, mit Lothar Marquardt, Betriebsausschuss
Personal und Klaus Hemmerling, Europabetriebsrat.
"Wir alle waren schockiert und betroffen über die Entwicklung, die sich im General Motors Konzern abzeichnete", erklärte Moron. Der Betriebsrat habe in dieser Situation sehr verantwortungsvoll reagiert und für die Opel-Beschäftigten in Bochum sehr gute Arbeit geleistet. Die aktuelle schwierige Situation sei im wesentlichen Maße durch Managementfehler entstanden. "Wir werden gemeinsam mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen gegen alle Versuche, die Lasten der Sanierung einseitig den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufzubürden", betonte Edgar Moron für die SPD-Landtagsfraktion.
Die SPD-Fraktion stehe solidarisch an der Seite der Belegschaft des Opel-Werkes Bochum. Sie unterstütze die Bemühungen des Opel-Gesamtbetriebsrates, durch flexible Lösungen bei Arbeitzeit und Lohnstruktur Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Edgar Moron fügte hinzu: "Zugleich weisen wir alle Versuche zurück, über die Drohung mit betriebsbedingten Kündigungen und der Aufgabe der Produktion am Standort Bochum einseitige Kostensenkungskonzepte durchsetzen zu wollen. Wir unterstützen Peer Steinbrück, Harald Schartau und Wolfgang Clement in ihrem Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen und für den Opel-Standort Bochum."