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Pressespiegel:

Hürth, 04. Juli 2005
Kölnische Rundschau vom 4. Juli 2005

Frechen kandidiert für Berlin

Einstimmiges Votum der SPD-Delegierten für Hürther Politikerin
Gabi Frechen MdB, Quelle: Kölnische Rundschau
Ihre Nervosität und Aufregung konnte sie kaum verbergen, als sie die Aula des Ernst-Mach-Gymnasiums in Hürth- Hermühlheim betrat.
Seit drei Jahren sitzt Gabriele Frechen für den Wahlkreis 92 (Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Pulheim, Kerpen, Frechen, Hürth) im Deutschen Bundestag. Am vergangenen Samstag warb sie bei den SPD-Delegierten darum, bei der voraussichtlich im September anstehenden vorgezogenen Bundestagswahl erneut als Kandidatin aufgestellt zu werden.
Gegenkandidaten gab es zwar nicht. Jedoch hoffte Frechen auf ein eindeutiges Votum, „mit dem ich gestärkt in den Wahlkampf gehen kann“. Einstimmig, bei einer Enthaltung, wurde sie schließlich nominiert.
In ihrer sehr persönlichen Bewerbungsrede hatte sie zuvor betont, dass sie in den vergangenen drei Jahren mit großer Freude die Bürger in Berlin vertreten habe, besonders durch ihre Arbeit im Petitionsausschuss : „Das bedeutet für mich, ganz nah dran zu sein an den Menschen, an ihren Sorgen, Nöten und Problemen.“ Sie verwies auf ihr Engagement für den Rhein-Erft-Kreis bei der Aufnahme der Bundesstraße 265 n in den vordringlichen Bedarfsplan, bei der Gemeindewirtschaftsteuer und beim Bau des geplanten Gas- und Dampfkraftwerks in Hürth.
Bei der anstehenden Bundestagswahl verzichtet die 48-jährige Gabriele Frechen zugunsten ihrer Parteifreundin Helga Kühn-Mengel, die in ihrem Wahlkreis 93 (Brühl, Erftstadt, Wesseling, Kreis Euskirchen) mit größeren Strukturproblemen zu kämpfen hat, auf einen vergleichsweise sicheren Listenplatz. Stattdessen entschied sich Gabriele Frechen zu einer Kandidatur für das Direktmandat in ihrem Wahlkreis.

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