Pressemitteilung:
11. Mai 2006
Ute Schäfer: Schüler, Eltern und Lehrer haben recht: Drittelparität muss erhalten bleiben
"Wieder sind sich die Experten einig: Die schulpolitischen Vorstellungen der schwarz-gelben Landesregierung sind von Vorgestern. Anstatt demokratische Elemente in der Schule auszubauen, werden sie abgebaut. Anstatt Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, Demokratie nicht nur theoretisch zu erörtern, sondern konkret zu lernen und zu leben, wird ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen," erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion,
Ute Schäfer, anlässlich der öffentlichen Expertenrunde, die gestern im Landtag zur geplanten Abschaffung der Drittelparität durchgeführt wurde.
Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrer und Eltern stellten die Vorteile erweiterter Mitbestimmungsmöglichkeiten an Schulen heraus und kritisierten scharf den drohenden Wegfall der Drittelparität, die die gleichberechtigte Mitbestimmung von Schülern, Eltern und Lehrern in der Schulkonferenz regelt.
"Die Landesregierung muss endlich einsehen, dass sie keine Politik für, sondern gegen die Schülerinnen und Schüler macht. CDU und FDP sind jetzt aufgefordert, diesem Spuk ein Ende zu machen und im Rahmen der weiteren Beratungen der Schulgesetznovelle entsprechende Konsequenzen zu ziehen", so Schäfer abschließend.