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Pressemitteilung:

Pressemitteilung Ortsverein Frechen
Frechen, 18. Mai 2006
Nach dem Aus für die Stadtmarketinggesellschaft droht auch der Stadtentwicklungsgesellschaft die Insolvenz

Hardy Fuß: Misswirtschaft, wo man hinsieht:

Hardy Fuß MdL
Hardy Fuß, Fachbeisitzer für Wirtschafts- und Finanzpolitik der SPD Frechen
Nach dem Aus für die Stadtmarketinggesellschaft droht auch der Stadtentwicklungsgesellschaft die Insolvenz
Desinteresse und Unvermögen kennzeichnen den Umgang von Bürgermeister Meier mit den städtischen Gesellschaften. Die Folge: zwei Pleiten, die alle Frechener bezahlen müssen.
1. Stadtmarketinggesellschaft (SMG)
Die intensiven (ehrenamtlichen) Rettungsversuche von Horst Winkelhag interessierten im Rathaus nicht. Die SMG wird aufgelöst – nach jahrelangem Desinteresse am Erfolg dieser Gesellschaft im Rathaus. Die Chancen von Stadtmarketing, das viel mehr beinhaltet als Aktionen in der Fußgängerzone, die beim Aktivkreis gut aufgehoben sind, hat Meier nie verstanden.
Jetzt wird – nachdem er durch das Wegmobben von mehreren Geschäftsführern von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken versuchte – die SMG plattgemacht.
Von den damals eingezahlten 500.000 € sind noch 100.000 da. Das heißt, das aus Steuermitteln 200.000 € und von den Anteilseignern aus der Wirtschaft 200.000 € vernichtet wurden.
2. Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG)
Auch der SEG droht die Insolvenz. Seit Juli 2005 ist der Bürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender der SEG darüber informiert, dass seine hochtrabenden Pläne im Fiasko enden. Seinen Aufsichtsrat hat er darüber nicht informiert. Auch hier führen Selbstüberschätzung, Unvermögen und bewusste Nichtkontrolle des damaligen Geschäftsführers Zeitz dazu, dass nun 1,2 Mio. € Steuergelder von der Stadt in die Gesellschaft eingezahlt werden müssen, um den Bankrott abzuwenden. Mit diesem Geld plant der Stadtvorstand, der SEG ein Grundstück abzukaufen, das wirtschaftlich nichts wert ist, nämlich die Straßenbahntrasse durch das Baugebiet Grube Carl. Die Straßenbahn selbst steht in den Sternen, weil die Stadt es nicht geschafft hat, zu bauen, als dafür noch erhebliche Zuschüsse im Landeshaushalt standen.
Fazit: Zu teuer gekauft, zu billig verkauft, zu teuer selbst saniert – Kosten für die Frechener (vorerst !!)1,2 Mio. € aus dem SEG Desaster. Plus 200.000 € aus dem SMG-Abenteuer macht 1,4 Mio. €. Das sind pro Haushalt knapp 100 €. Dankschreiben an Bürgermeister Meier, Postfach 1960, 50226 Frechen.


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