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Pressemitteilung:

20. Mai 2009

Flatterband statt Kinderlachen

Situation an Frechener Spielplätzen
Ferdi Huck
Ferdi Huck
Ein trauriges Bild bieten die Frechener Kinderspielplätze in diesem Jahr. Kein Kinderlachen ist zu hören, sondern nur das Geräusch von Absperrband im Wind.
Eine schockierende Bilanz für die SPD Fraktion: Von insgesamt 57 Spielplätzen im Frechener Stadtgebiet wurden aus Sicherheitsgründen sechs Plätze vollständig gesperrt, auf anderen Plätzen 44 Spielgeräte außer Betrieb genommen und davon müssen 25 ganz abgebaut werden.
In zwei Ausschüssen wurde das Thema nun ausführlich behandelt, um dort die nötige Abhilfe zu schaffen.
„Hier liegen schwerwiegende Planungsfehler bei den Spielplätzen vor, die so nicht tragbar sind. Es handelt sich bei vier geschlossenen Plätzen um recht neue Anlagen, da darf so etwas einfach nicht passieren“, so Ferdi Huck, SPD-Bürgermeisterkandidat. „Auch hatte der Stadtbetrieb doch schon frühzeitig auf die Mängel hingewiesen, da hätte man schneller tätig werden müssen. Wir Sozialdemokraten erwarten nun, dass möglichst zeitnah die Plätze wieder bespielbar sind.“
Natürlich seien ebenfalls die Kindergärten und Kindertageseinrichtungen von dieser Problematik betroffen. Es könne nicht angehen, dass Einrichtungen mit nur einem Spielgerät, wie z.B. in der KiTa Lilliput, nun ohne Alternative dastehen, so Huck weiter.
Im Bau- und Vergabeausschuss wurde eine entsprechende Tischvorlage von der SPD Fraktion präsentiert, die vor allem Fragen nach den Planungsfehlern und den DIN-Norm-Verstößen auf den Spielplätzen beinhaltete. Zusätzlich wurde von sozialdemokratischer Seite aus beantragt, die Kindergärten und Kindertagesstätten mit in den Arbeitsplan aufzunehmen.
„Wenn schon bei der Planung der Spielplätze scheinbar geschlafen wurde, ist es nun höchste Zeit aufzuwachen, schnellstens neu zu planen und Geld in die Hand zu nehmen, um dort, wo der dringendste Bedarf ist, Abhilfe zu schaffen“, ergänzt Hans Günther Eilenberger, stellvertretender Bürgermeister, SPD.


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