Pressemitteilung:
20. Dezember 2011
Die SPD-Fraktion informiert:
Teure Grillhütten weniger genutzt
Im März hat die Ratsmehrheit, angeführt von der CDU, gegen die Stimmen der SPD beschlossen, die Gebühren für die Nutzung der städtischen Grillhütten drastisch zu erhöhen. „Eine städtische Grillhütte zu nutzen kostet jetzt zwischen 20 und 25% mehr“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Günter Eilenberger. Das Ergebnis: Wurden die Grillhütten im Jahr 2010 noch zu 195 Gelegenheiten angemietet, sank die Zahl in 2011 um 34% auf 129.
„Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger nutzen die Grillhütten gerne um mit der Familie und Freunden zu feiern, auch Vereine. Es sind Orte der Geselligkeit, des Zusammentreffens, gemeinsam verbrachter Zeit. Die neuen Gebühren sind zu hoch, sie wurden für ein Jahr auf Probe als Pilotprojekt erhöht, wobei schlechtere Voraussetzungen für die Nutzer gegeben waren. So sind zum Teil keine Toiletten vorhanden und Wasser gibt es in keiner Grillhütte mehr und viele können und wollen sich das nicht mehr leisten. Das belegen die Zahlen eindeutig“, bedauert Eilenberger abschließend die Folgen, die das kurzsichtige und rein wirtschaftliche Denken der Ratsmehrheit in diesem Punkt auf das soziale Gefüge der Stadt hat.
Trotz der eindeutigen Zahlen ließen sich Christdemokraten und Grüne und FDP nicht davon überzeugen, die alten, niedrigeren Gebühren wieder einzuführen.