SPD-Frechen: „Bürgermeister Meier betreibt Verhinderungspolitik im Rathaus“

Frechen (…) Die Frechener Sozialdemokraten sind verärgert über die Politik von Bürgermeister Meier im Rathaus und fordern, dass dieser endlich etwas Konkretes gegen den Müll in der Stadt unternimmt. Seit gut einem Jahr beschäftigt sich die Frechener SPD mit den "wilden Müllhalden" in unserer Stadt. Angefangen bei einer Unterschriftenaktion in der Frechener Fußgängerzone, bei der die Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung aufgefordert wurden, die Müllaufräumaktion, die es unter Bürgermeister Jürgen Schaufuß gab, wieder einzuführen. Damals beteiligten sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Verbände an der jährlichen Müllaufräumaktion in Frechen. Bürgermeister Meier hatte diese Aktionen nicht fortgeführt.
Wilfried Lux, Vorsitzender der Frechener SPD, machte sich die Mühe, einmal die derzeit bestehenden wilden Frechener Müllkippen zu fotografieren. Schnell war eine große Fotodokumentation zusammen gekommen. Um die Frechener Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, schrieb der SPD-Vorsitzende Bürgermeister Meier mit der Bitte an, die Fotodokumentation zum Thema Müll im Rathausfoyer zu veröffentlichen.
In einem Antwortschreiben an Lux befürwortet der Bürgermeister die Aktion der SPD zwar, war aber nicht bereit, das Rathaus als Ausstellungsort für die Fotodokumentation der Sozialdemokraten zur Verfügung zustellen. Er sähe lieber auch positive Beispiele in einer entsprechenden Ausstellung und wolle zu gegebener Zeit auf den Vorschlag der Sozialdemokraten zurückkommen. Ein weiteres Schreiben der Frechener SPD an Meier, in dem nochmals die Wichtigkeit des Themas klar gemacht wurde und um einen konkreten Termin für die Ausstellung gebeten wurde, beantwortete Meier ebenfalls ablehnend.
Die Sozialdemokraten betrachten die Antworten des Bürgermeisters als reine Verzögerungstaktik. "Eine wirkliche Lösung des Müllproblems in der Stadt ist längst überfällig", so SPD-Chef Lux. "Die von uns vorgesehene öffentliche Fotoausstellung wäre ein guter Auftakt zu weiteren Aktivitäten". Bürgermeister Meier unterdrücke die politische Kreativität in der Stadt aus parteipolitischer Motivation, meinen die Sozialdemokraten.
"Alles Mögliche darf im Foyer des Rathauses ausgestellt werden, nur wenn es um den Dreck in Frechen geht, den Meyer nicht in den Griff bekommt, herrscht Blockadezustand im Rathaus", so Lux. Die SPD werde jedenfalls nicht aufgeben, sich mit dem Thema zu beschäftigen und versuchen, die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren.