Das völlig falsche Signal

Das völlig falsche Signal
Ausgerechnet zu Beginn der Ferien fällt der CDU nichts besseres ein, als die Gebühren im fresh open zu erhöhen. Für die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat, Brigitte D’moch-Schweren, das völlig falsche Signal zur völlig falschen Zeit:
„Gerade in den Ferien hätten Familien, die sich keine Urlaubsreise leisten können, einmal Zeit, mit ihren Kindern ins Schwimmbad zu gehen.“ Den Frechner CDU-Vertretern mag die Mark mehr nicht weh tun, bei vielen Bürgerinnen und Bürgern in Frechen aber ist das anders, weiß die SPD-Fraktionsvorsitzende. Begründet worden war die Erhöhung mit „Mindereinnahmen“, verursacht durch die Eisbahn im Januar. „Schon alleine deshalb ist die Erhöhung der Eintrittspreise absolut unkaufmännisch“, sagt Marianne Madsack. Denn erstens seien die Besucherzahlen im Hallenbad längst wieder angestiegen, zum anderen halten höhere Preise so manchen Besucher vom Kommen ab, so die Fraktionsgeschäftsführerin. Statt der unsinnigen und im Ergebnis wirkungslosen Preiserhöhung fordern die Sozialdemokraten endlich den besseren 90-Minuten-Tarif einzuführen. Brigitte D’moch-Schweren: „In 60 Minuten ist es nicht zu schaffen, sich selbst und dazu noch ein oder zwei Kindern an- und auszuziehen. Und wer auch noch seine Haare fönen will, der verbringt die meiste Zeit in der Umkleidekabine“. Auf der anderen Seite seien 150 Minuten zu lang für die Bürgerinnen und Bürger, die einfach nur in Ruhe ihre Bahnen scwimmen wollen. „Ein 90-Minuten Tarif, so wie wir Sozialdemokraten ihn schon seiot Jahren fordern, wäre genau das Richtige für unser Hallenbad“, so die Fraktionsvorsitzende abschließend.