Klüttenbrunnen: Meier‘s Verwaltung macht ihre Hausaufgaben nicht

Klüttenbrunnen: Meier‘sVerwaltung
macht ihre Hausaufgaben nicht

Mit einem erheblichen Maß an Verwunderung hat die Frechener SPD-Fraktion vernommen, dass nun auch die CDU, namentlich durch ihren Stadtverordneten Mockenhaupt, das Problem „Klüttenbrunnen“ für sich entdeckt hat. Fraktionsvorsitzende Brigitte D’moch Schweren: „Wer im Abschrauben von Sitzgelegenheiten eine Lösung des seit Jahren andauernden Problems sieht, zeigt damit deutlich, dass er sich nicht ernsthaft mit der Sache beschäftigt.“
Bereits im September vergangenen Jahres hatte die SPD das Thema im Rat auf die Tagesordnung gebracht. Und schon damals hatte die SPD von der Verwaltung ein Konzept eingefordert. Ein kurzer Blick in die entsprechenden Unterlagen hätte das auch den Christdemokraten zeigen können: „Durch das Nichteingreifen der zuständigen Stellen im Hause erweitert sich der dort anwesende Personenkreis zusehends. Zu unserem Erschrecken stoßen insbesondere Jugendliche dazu, die sich an den Trinkgelagen beteiligen.“ So hatte es die Frechener SPD bereits im September 2000 in ihrem Antrag formuliert. Brigitte D’moch-Schweren: „Der politische Skandal ist aber der, dass das Thema seinerzeit vornehmlich auf Drängen der CDU vertagt worden ist und Mockenhaupt nun so tut, als kümmere sich die CDU um das zweifelsohne vorhandene Problem.“
Die Fakten sind ganz andere: Bis zum heutigen Tage ist nichts geschehen, was auch nur ansatzweise im Interesse aller zu einer Verbesserung der Situation führen könnte. Und auch in diesem Punkt beweist sich einmal mehr, dass die von Hans-Willi Meier geführte Verwaltung schlicht und ergreifend ihre Aufgaben nicht erledigt. Brigitte D’moch-Schweren: „Die Verwaltung ist vor sage und schreibe elf Monaten durch einen politischen Beschluss aufgefordert worden, noch vor den Sommerferien 2001 einen Erfahrungsbericht vorzulegen. Und was ist passiert: Nichts!“