Pöbeleien am Klüttenbrunnen: Die Verwaltung ist gefordert

Traurig aber wahr: Die Verwaltung hat kein Konzept, wie sie der Probleme rund um den Klüttenbrunnen Herr werden könnte. Schlimmer noch. Die Verwaltung scheint es nicht ernst zu nehmen. Das jedenfalls ist der Eindruck, den man aus den Äußerungen der Verwaltung gewinnen muss. Dabei ist offensichtlich, dass sich die Situation sowohl am Klüttenbrunnen, als auch auf dem Hit-Parkplatz in diesem Jahr dramatisch verschärft hat. Vor allen Dingen Mütter und deren Kinder werden hier angepöbelt, Passantinnen werden von betrunkenen Männern übelst beschimpft. Und was sagt die Verwaltung dazu? Sie erklärt, der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit sei keine Ordnungswidrigkeit. Mehr fällt unserem Bürgermeister nicht ein. Jedenfalls nichts, was der Situation gerecht würde. Und wer, wie die Verwaltung, behauptet, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sei durch die sich dort aufhaltenden Personen nicht gegeben, der verkennt schlicht und ergreifend die Lage. „So, wie es der Bürgermeister jetzt gemacht hat, kann man einfach nicht mit den Sorgen der Frechener Bürgerinnen und Bürger umgehen“, meint Brigitte D’moch-Schweren, Vorsitzende der SPD-Fraktion. Tatsache ist: Viele Menschen haben einfach Angst, sich dem Klüttenbrunnen zu nähern oder gar dort aufzuhalten. Und von der Verwaltung darf man einfach erwarten, dass sie das ernst nimmt und etwas dagegen unternimmt. D’moch-Schweren: „Da muss Bürgermeister Meier einfach mehr einfallen, als nur die Sitzgelegenheiten abzumontieren.“ Jedenfalls kann es nicht Aufgabe der Fraktionen sein, Lösungsvorschläge zu machen. Die SPD-Fraktion wird in dieser Angelegenheit nicht locker lassen, „auch wenn es dem Bürgermeister unangenehm ist“, sagt die Fraktionsvorsitzende: „Im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger muss das Problem gelöst werden.“ Für die Ratssitzung am 30. Oktober hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag gestellt.