Mittelbereitstellung für Beförderung von Kindern zu Sprachkursen von der CDU abgelehnt

Die Pisa-Studie stellte den Kindern, die in Deutschland zur Schule gehen, ein schlechtes Zeugnis aus. Einer der Gründe für das schlechte Abschneiden sind die mangelnden Deutsch-Kenntnisse von Schülerinnen, deren Muttersprache eine andere Sprache ist.
Die Schulministerin Gabriele Behler reagierte auf diesen Umstand prompt und stellte den Kommunen Gelder für Sprachförderkurse zur Verfügung.
In Frechen sollten in dieser Maßnahme 19 Kinder betreut werden. Wobei nicht nur die Migrantenkinder davon profitieren, sondern alle Kinder, da die Lehrerinnen im täglichen Unterricht dann mehr Zeit für alle Schülerinnen haben und sich nicht mehr um den deutschen Spracherwerb einiger wenigen kümmern müssen.
Diese Fördermaßnahme wird von der Stadt Frechen zentral für alle Kinder in der Burgschule angeboten. Zum ersten Termin erschienen aber nur 8 Kinder .Ein Grund dafür könnte sein – da die Kinder von ihren Eltern zur Burgschule gebracht werden müssen – dass kein Fahrzeug zur Verfügung steht, mit dem das Kind nach Frechen-Stadtmitte befördert werden kann. Deshalb beantragte die SPD-Fraktion im Schulausschuss, Mittel für die Beförderung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Die CDU lehnte ab: „Eine sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung der schwierigen Lernsituationen in Klassenzimmern, in der die unterschiedlichsten Nationalitäten zusammensitzen, ist somit zum Scheitern verurteilt“, resümiert die Sprecherin der SPD-Fraktion im Schulausschuss, Doris Maute-Moosbrugger, das Verhalten der CDU-Fraktion.