Ladenöffnungszeiten an Samstagen erweitert

Der heutige Beschluss, die Ladenöffnungszeiten an Samstagen zu verlängern und die Interessen der Beschäftigten im Einzelhandel zu berücksichtigen, wird von der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Frechen begrüßt.
Der Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung die Neuregelung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen beschlossen. Damit sollen die gesetzlichen Öffnungszeiten generell, also auch am Samstag, auf die Zeit von 6 bis 20 Uhr festgelegt werden. Um den Interessen der Beschäftigten im Einzelhandel Rechnung zu tragen, wurde auf Antrag von SPD und Grünen allen Einzelhandelsbeschäftigten ein individueller Anspruch auf einen freien Samstag im Monat gesetzlich eingeräumt. Die CDU/CSU war zuvor dafür eingetreten, die Ladenöffnungszeiten für die Zeit von Montag bis Samstag gänzlich frei zu geben. Die FDP hatte ebenfalls für die völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen plädiert, darüber hinaus aber vorgeschlagen, die Sonntagsregelungen den Ländern zu überlassen.
„Ich kann verstehen, dass auf die Beschäftigten mit längeren Öffnungszeiten an Samstagen Mehrbelastungen zu kommen. Gerade an einem Samstag, wenn viele sich der Familie widmen, mit Freunden etwas unternehmen oder im Vereinsleben aktiv sind, müssen Angestellte im Einzelhandel ihrer Arbeit im Geschäft nachgehen. Aber eine Öffnung von Montag bis Samstag rund um die Uhr wie von der CDU gefordert, wird es mit uns nicht geben“, betont die Bundestagsabgeordnete.
Und weiter bekräftigt Gabriele Frechen: „Der Sonntag bleibt für uns tabu. Eine reguläre Öffnung der Geschäfte an Sonntagen, wofür die FDP die Voraussetzungen schaffen wollte, wird es mit der SPD im Interesse der Beschäftigten und deren Familien nicht geben. Für uns hat das Familienleben der Angestellten im Einzelhandel eindeutig Vorrang vor der Möglichkeit, noch nachts um 03:00 Uhr einkaufen zu können. Meiner Meinung nach wurde durch den gesetzlichen Anspruch auf einen freien Samstag für die Angestellten ein vertretbarer Kompromiss zwischen den Interessen der Beschäftigten, den Kunden und dem Einzelhandel gefunden“, erklärt die Bundestagsabgeordnete.