SPD: Nalbach-Gelände wäre ideal für stadtnahes Wohnen

Stellvertretender Bürgermeister
Hans Günter Eilenberger (stellvertr. Bürgermeister)

„Die beträchtlichen Leerstände von Ladenlokalen sowohl auf der Hauptstraße wie auch in den angrenzenden Straßen sind einfach nicht mehr zu übersehen“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Hans Günter Eilenberger, SPD. Mit Blick auf aktuelle Planungen für die Innenstadt ergänzt Eilenberger: „Diesem Umstand kann man allerdings nicht wirksam durch eine Ausweitung der Kapazität von Gewerbe- und Einzelhandelsflächen in der ‚zweiten Reihe‘ begegnen.“ Im Gegenteil: Dies wäre langfristig wohl sogar kontraproduktiv. Aus Sicht der Frechener Sozialdemokraten wäre vielmehr eine Stärkung der Kaufkraft für die Innenstadt erreichbar, wenn dort mehr Menschen wohnen könnten. „Stadtnahes Wohnen“ heißt das Schlagwort in diesem Zusammenhang. Eilenberger: „Wir schlagen vor, Konzepte für solche Wohnformen gerade für das Karree Hauptstraße/Rothkampstraße/Alte Straße/Josefstraße zu untersuchen und in die Überlegungen einzubeziehen.“
Das neben dem Stadtsaal liegende Nalbach-Gelände böte sich in idealer Weise für „stadtnahes Wohnen“ an, meinen die Sozialdemokraten. Sie fragen deshalb bei der Verwaltung nach dem aktuellen Stand der Planungen. Erst in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass dieses Gelände an die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) übertragen worden sein soll. Eilenberger: „da wollen wir schon noch wissen, was die SEG mit diesem Filetstück mitten in der Frechener City vorhat.“