Gabriele Frechen begrüßt positive Entwicklung bei Gas- und Dampfkraftwerk

Gabriele Frechen (MdB)
Gabriele Frechen MdB

In dem heute von Ministerpräsident Peer Steinbrück vorgestellten Eckpunktepapier für die Fortsetzung der rot-grünen Koalition in NRW nimmt Steinbrück positiv Stellung zu einem Gas- und Dampfkraftwerk in Nordrhein-Westfalen.
„Mit der gestrigen Entscheidung die jetzige Hauptverwaltung von RWE-Rheinbraun in der Region zu belassen und der heutigen positiven Stellungnahme von Ministerpräsident Peer Steinbrück zu einem Gas- und Dampfkraftwerk in Hürth geht für den Energiekreis Erftkreis und den in dieser Branche beschäftigten Menschen eine erfolgreiche Woche zu Ende“, ist die Bundestagsabgeordnete Gabriele Frechen über die Entwicklung für den Erftkreis in dieser Woche erfreut. In dem Steinbrück-Papier „Düsseldorfer Signal für Erneuerung und Konzentration“ wird festgehalten, dass sich die Landesregierung gegenüber der Bundesregierung dafür einsetzen wird, „dass in NRW ein hocheffiezientes GuD-Kraftwerk entstehen kann, dass die technologische Verbesserung des Wirkungsgrades modellhaft verwirklicht.“
„Mit der Unterstützung unseres Landesvaters sehe ich die Chancen für die Verwirklichung eines Gas- und Dampfkraftwerkes in Hürth deutlich steigen. Jetzt gilt es in einer gemeinsamen Anstrengung von Politikern aus Land und Bund die letzten Hürden zu nehmen, damit eine zukunftsorientierte und sinnvolle 500 Millionen Euro starke Investition getätigt werden kann“, sieht Gabriele Frechen die Entwicklung zuversichtlich.
„Als Befürworterin der Braunkohleverstromung halte ich auch das Spannungsverhältnis zwischen Braunkohle und Gas doch für lösbar“, so Gabriele Frechen. Während die Stromgewinnung aus Braunkohle regelmäßig den Grundlastbereich abdeckt, betrifft die Erzeugung von Strom aus GuD-Kraftwerken eher den Mittellastbereich. „Und durch den Ausstieg aus der Atomenergie wird mittelfristig der Aufbau neuer Stromerzeugungskapazitäten in Deutschland notwendig werden, wenn wir nicht zunehmend nur im Ausland erzeugten Strom importieren wollen. Ich sehe deshalb keine unüberbrückbare Konkurrenz zwischen Gas und Braunkohle“, erläutert die Bundestagsabgeordnete ihr Eintreten für einen Energiestandort Erftkreis mit gemeinsamer Stromgewinnung aus Kohle- und Gas.