Ohne Bürgersteig ist es zu gefährlich

Das Baugebiet an Sandstraße und Heidgesweg im Frechener Stadtteil Benzelrath bleibt ein Problemkind. Vor allen Dingen die Art und Weise, wie Verwaltungschef Hans-Willi Meier mit den dort offenkundigen Problemen umgeht, ist mehr als ärgerlich, sagt SPD-Ratsherr Hans-Adam Breuer. Schon im April hatte Breuer den Bürgermeister auf die Schwierigkeiten hingewiesen, nachdem er von AnwohnerInnen wiederholt darauf angesprochen worden war. Wirklich verbessert hat sich die Situation seitdem nicht.
Der Ursprung aller Probleme liegt in der Tatsache, dass die Stadt seinerzeit die Grundstücke mitsamt des Bürgersteigs an einen Investor verkauft hatte. Die Folge: Es gibt keinen Bürgersteig mehr. Der ist zur Stellfläche für Pkw geworden. Die Menschen, die dort wohnen, müssen über die Straße laufen. Breuer: „Natürlich sind vor allen Dingen Schulkinder dort jetzt enorm gefährdet. Wir hatten das der Verwaltung auch schon einmal gesagt.“
Nach eigenen Aussagen hat die Verwaltung mit dem Bau eines Bürgersteigs nichts zu tun. Statt dessen wurde nun ein Teil der Straße mit Baken abgetrennt. Und das – sagt SPD-Fraktionschef Ferdi Huck – hat „fatale Folgen“. Denn jetzt sind zwar die FußgängerInnen hinter diesen Baken einigermaßen vor den Autos geschützt. Dafür ist ein gefährlicher Engpass im Kurvenbereich Richtung Dürener Straße entstanden. Immer wieder kommt es hier zu „Beinaheunfällen“, Huck war in der vergangenen Woche selbst davon betroffen: „Deshalb kann ich das auch beurteilen. Hier muss dringend etwas getan werden, bevor es zu spät ist.“
Die SPD-Fraktion bittet deshalb in einem erneuten Schreiben an den Bürgermeister darum, die Gefahrenstelle schnell zu beseitigen, möglichst bevor in zehn Tagen die Schule wieder beginnt.