Die SPD Königsdorf freut sich, dass Kleinkönigsdorf bald besser zu erreichen sein wird.

Frechen – Königsdorf, Oktober 2003

Infobrief
Die SPD Königsdorf freut sich, dass
 Kleinkönigsdorf bald besser zu erreichen sein wird.
Wenn alle Gremien zustimmen (und die BürgerInnen mitmachen) wird der Bus 731 bald nicht mehr in der Lochnerstraße drehen müssen, sondern den Triftweg und Gemsen-weg anfahren und damit Kleinkönigsdorf an den Personennahverkehr anschließen. Damit wäre ein langgehegter Wunsch der Königsdorfer SPD erfüllt.

 es gute Nachrichten für Neubuschbell gibt.
In der letzten Sitzung des Planungsausschusses erklärte der Projektleiter beim Stra-ßenbetrieb NRW , dass im Bauabschnitt Neubuschbell ab Ende Oktober gerodet wird und sogleich der Erdbau beginnt. Damit gehen für Neubuschbell die Arbeiten endlich weiter, nachdem es aussah, als gäbe es absoluten Stillstand und nur Lärmschutz in Hücheln. Der Lärmschutz an der südlichen Seite (also in Buschbell) kann erst vollendet werden, wenn die Brückenbauwerke fertig sind.
Die SPD Königsdorf lehnt die Planungen der Stadt Köln ab.
Diese Planungen sehen vor, die Linie 1 bis zur Bonnstraße zu führen und dort ein Park-haus für 800 KFZ zu bauen. Für manche BürgerInnen aus dem westlichen Erftkreis mag es angenehm sein, bis zum Parkplatz an der Bonnstraße zu fahren und dort in die Straßenbahn umzusteigen, die SPD-Fraktion in Frechen befürchtet jedoch Mehrbelas-tungen für die Königsdorfer Bürgerinnen und Bürger, da die Aachener Straße dadurch nicht entlastet, sondern zusätzlich belastet wird. Völlig unklar ist auch noch die Ver-knüpfung mit der S-Bahn.
Wenn das auch Ihre Befürchtungen sind, dann können Sie voraussichtlich ab Anfang November Ihre Anregungen und Bedenken im Frechener Rathaus abgeben.
Die SPD Königsdorf lehnt es ab, Königsdorf durch Ausweitung von Baugebieten dem Verkehrsinfarkt auszusetzen.
Die CDU-Fraktion lehnte im Planungsausschuss den Antrag ab, betroffene Bürger zu Wort kommen zu lassen. Aus gutem Grund, denn schon in der Bürgeranhörung zum Bbpl „In der Widdau“ schlug der CDU ein rauer Wind ins Gesicht. Bürger und Bürgerin-nen brachten da schon u.a. ihre Bedenken über das vorhandene hohe Verkehrsauf-kommen vor und dass der Knotenpunktsbereich Brauweiler Str. / Aachener Str. / Müh-lenweg nicht mehr Verkehr aufnehmen kann. Es muss davon ausgegangen werden, dass es in der Rush-hour zu noch größeren Staus und mehr Umweltbelastung in Kö-nigsdorf kommt. Die CDU wischt diese Bedenken einfach vom Tisch und nimmt die Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger in Königsdorf nicht ernst. Die Angst der CDU vor der Bevölkerung muss groß sein, denn die Offenlegung findet vom 7.10.03 bis 7.11.03, also teilweise in den Herbstferien statt, so dass Einwände erschwert werden.
Aber nicht nur das Bebauungsgebiet „In der Widdau“ wird Teile von Königsdorf verkehr-lich mehr belasten, auch das Gebiet der Baumschule Zirener wird bebaut. Diese Be-bauung lehnen viele NeufreimersdorferInnen wegen der jetzt schon unzureichenden verkehrlichen Anbindung des Ortsteiles ab.
Die SPD Königsdorf fragt Bürgermeister Hans-Willi Meier:
Wann kommt der versprochene 2. Aufzug am Bahnhof?
 Wann wird das Umfeld des Bahnhofs vernünftig gestaltet?
 Wann wird das östlich gelegene Gelände als provisorischer Parkplatz hergerichtet?
 Wann kommt die Parkpalette auf der südlichen Seite?
 Wann kommt der LKW-Verkehr aus der Wohnstraße Auf dem Rotental weg?
 Wann kommt die Anbindung BAB 4 / B55 westlich von Königsdorf?
 Wann wird für Königsdorf der Verkehrsplan fortgeschrieben, der die neuesten Ent-wicklungen in Königsdorf berücksichtigt und die verkehrlichen Belastungen in ihrer Gesamtheit darstellt?

Marianne MadsackVolker GrunerDoris Maute-Moosbrugger
Peter WolterJürgen Storms
SPD-StadtverordneteDistriktvorsitzenderWahlkreisbetreuer /in

v.i.S.d.P. Marianne Madsack, Volker Gruner