Vorsitzender des Stadtsportverbandes muss CDU und Bürgermeister zurechtweisen

Ferdi Huck SPD-Fraktionsvorsitzender
Ferdi Huck SPD-Fraktionsvorsitzender

Völlig zu Recht hat der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Rolf Meier in einem Brief die unangemessene Selbstbeweihräucherung der CDU-Fraktion kritisiert. In einem Schreiben an die Vorsitzenden der Frechener Sportvereine hatten CDU-Fraktion und Bürgermeister Meier den Eindruck erweckt, sie allein hätten die wenige Tage zuvor geschlossene Allianz für den Sport auf den Weg und zum Erfolg gebracht.
Es scheint, als habe die Frechener CDU kein Interesse mehr an der politischen Realität, unterstützt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ferdi Huck ausdrücklich den Vorstand des Stadtsportverbandes in seiner Kritik an diesem CDU-Brief. Huck wörtlich: „Rolf Meier hat absolut Recht, wenn er darauf hinweist, dass alle Parteien sehr konstruktiv gemeinsam mit dem Stadtsportverband an dieser Vereinbarung gearbeitet haben“. Und ganz unbescheiden, so der Vorsitzende des Sportausschusses Hans-Adam Breuer ergänzend, „sei darauf hingewiesen, dass die SPD-Fraktion bereits im Mai 2003 ihren Leitantrag zur Sportförderung in Frechen vorgestellt hatte“.
Wie die CDU und ihr Bürgermeister Tatsachen verdrehen und zu ihrem eigenen parteipolitischen Vorteil zu nutzen versuchen, zeigt allein schon der Umstand, dass sie in ihrem Brief an die Vereine von „bereits geführten weiteren Gesprächen mit dem Stadtsportverbandsvorsitzenden“ schreiben, die noch garnicht stattgefunden haben. Ferdi Huck: "Nur wer sonst nichts zu bieten hat, schmückt sich mit fremden Federn. Wir fragen uns deshalb, ob es CDU und Bürgermeister wenigstens noch peinlich ist, wenn sie mit ihren Tricksereien auffallen und nun vom Vorsitzenden des Stadtsportverbandes deshalb schriftlich zurecht gewiesen werden müssen“.
Die SPD-Fraktion begrüßt es jedenfalls ausdrücklich, dass sich der Vorstand des Stadtsportverbandes auf die Spielchen nicht einlässt und die Fakten richtigstellt.