SPD-Kreistagsfraktion fordert Initiative zur Bildung von kommunalen Einkaufsgemeinschaften im Rhein-Erft-Kreis

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Hardy Fuß MdL, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion

„Durch eine kommunenübergreifende Beschaffung von Strom, Investitionsgütern und Dienstleistungen können aufgrund des größeren Auftragsvolumens wesentlich günstigere Einkaufspreise erzielt werden,“ meint der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Hardy Fuß MdL. Die Bildung einer kommunalen Einkaufsgemeinschaft im Rhein-Erft-Kreis biete auf einigen Gebieten die Möglichkeit erheblicher Kostenreduzierungen, ist sich Fuß sicher. Angesichts des allgemeinen Sparzwangs in den Verwaltungen des Kreises könnten die Etats so spürbar entlastet werden, so der Sozialdemokrat.

„Wenn sich die Kommunen zusammenschließen und ihren Strom, Kraftstoffe wie Heizöl oder Gas, Investitionsgüter wie etwa Feuerwehrfahrzeuge, Kommunalwirtschaftsfahrzeuge und Telekommunikationsgeräte zusammen beziehen, können mit dem jeweiligen Vertragspartner wegen der größeren Mengen günstigere Bezugspreise vereinbart werden,“ so Fuß. Daneben könnten Verbrauchsgüter wie Streusalz, Leuchtmittel etc. gemeinsam angeschafft werden und Dienstleistungen, wie beispielsweise EDV-Beratung und Wartung, gemeinsam eingekauft werden.

Die SPD-Kreistagsfraktion hat vor diesem Hintergrund beantragt, dass der Landrat sich mit den BürgermeisterInnen der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis zusammensetzt, damit für die einkaufenden Kommunen gemeinsam eine geeignete Organisation gegründet werden kann, um größtmögliche Einsparpotentiale zu schaffen.