SPD untermauert politischen Führungsanspruch in Frechen

Brigitte D´moch-Schweren
Brigitte D’moch-Schweren – Vorsitzende der SPD Frechen

Fraktion und Ortsverein der SPD Frechen haben in ihrer ersten gemeinsamen Sitzung nach der Neustrukturierung der Partei ihren politischen Führungsanspruch in Frechen unterstrichen. Schwerpunktthema dieses Treffens war die im Rat zur Entscheidung anstehende Festlegung der städtischen Handlungsschwerpunkte.
Ortsvereinsvorsitzende Brigitte D’moch-Schweren: „Wir werden als Opposition nicht nur darauf aufpassen, dass die CDU sich nicht von Ihren Wahl-Versprechen klammheimlich verabschiedet, sondern wollen darüber hinaus eigene Akzente gesetzt wissen.“
So fehlen in dem Vorschlag des Bürgermeisters an den Rat die Verlängerung der Linie 7 zur Erschließung des neuen Stadtteils Grube Carl, die Sicherung der Finanzierung der Stiftung Keramion sowie die für die CDU sicher nicht ganz einfache Auseinandersetzung mit den Folgen des Rückzugs der Kirche aus der Kindergartenversorgung.
Auch in der Stadtentwicklung macht die SPD Vorschläge. Fraktionsvorsitzender Ferdi Huck: "Wir regen die Entwicklung eines regionalen Flächennutzungsplans an." Weitere Vorschläge sind die Auflage eines Flächenschonenden Baulückenkonzepts, und zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur die Erarbeitung von Grundsätzen zur Wirtschaftsförderung.
D’moch-Schweren: “Unsere Verbundenheit zu Familien und Kindern unterstreichen wir dadurch, dass wir die Einführung eines Bündnisses für Familien zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf einfordern. Und wir erinnern an das Versprechen, Erbpachtgrundstücke für junge Familien bereit zu stellen.“
Handlungsbedarf besteht aus Sicht der Sozialdemokraten bei einem Betreuungsangebot für Jugendliche im Frechener Süden, Bachem und in dem Bereich Benzelrath/Grube Carl.