Bachemer Orts- und Vereinsleben gefährdet, Jugendprobleme in Bachem lösen

Das Erzbistum Köln wird sich in absehbarer Zeit aus der finanziellen Trägerschaft für das Pfarr-und Jugendheim Bachem zurückziehen."Dem regen und gut funktionierenden Bachemer Ortsleben und den Vereinen steht damit kein ausreichender Veranstaltungsraum mehr zur Verfügung", stellen die Bachemer SPD-Ratsmitglieder Stefani Tiefenbach und Doris Steinmetzer fest. "Vergleichbare Räume im Jugenddorf Bachem sind – insbesondere für SeniorInnen – zu abseits gelegen", so die beiden Politikerinnen weiter. Zur Sicherung der weiteren Nutzung des Pfarr- und Jugenheimes Bachem schlagen sie deshalb die Umsetzung folgender Massnahmen vor: Die Stadt verhandelt mit Investoren, die die Einrichtiung ganz oder zu einem Teil übernehmen. Aufgrund der zentralen Lage und des hochwertigen Umfeldes – Haus Bitz – können sich Doris Steinmetzer und Stefani Tiefenbach z. B. die Einrichtung eines Cafés vorstellen. Darüber hinaus könnten die neuen Eigentümer von Haus Bitz mit der Durchführung eigener Veranstaltungen im Jugendheim zum Erhalt der Einrichtung beitragen. Durch die Einrichtung von offener Jugendarbeit in einem Teilbereich des Gebäudes kann auch die Stadt eine angemessene Mitfinanzierung der Einrichtung übernehmen und die bekannten und schwierigen Jugendprobleme in Bachem einer Lösung zuführen. Der Investor sollte mit der Ortsgemeinschaft Bachem Vereinbarungen treffen, die den Bachemer Vereinen eine ausreichende und tragbare Nutzung des Gebäudes ermöglichen. Last but not least sollte das Jugendheim Bachem zukünftig allen Bachemer Jugendlichen zur Verfügung stehen, die Betreuungssituation im Frechener Süden ist derzeit leider völlig unzureichend.