Frechener SPD-Stadtratsfraktion und Ortsvereinsvorstand setzen sich für eine Stärkung der Innenstadtfunktion ein

In die Diskussion um die Gestaltung des Firmengeländes von Cremer & Breuer an der Holzstraße kommt Bewegung. Der Parteivorstand und die SPD-Stadtratsfraktion Frechen setzen sich für die Gestaltung des Geländes als Mischgebiet ein. „Mit dieser Widmung soll es ermöglicht werden, dass die beiden Aspekte Wohnen und verträgliches Gewerbe gemeinsam realisiert werden“, so Ferdi Huck und Brigitte d´Moch-Schweren. In einer gemeinsamen Erklärung setzen sich die beiden Gremien der Frechener Sozialdemokraten dafür ein, dass unter dem Prinzip der Nachhaltigkeit nicht nur die Innenstadtfunktion gestärkt, Mehr-Generationen-Wohnen ermöglicht, sondern auch Ressourcen schonendes Bauen gefördert wird. „Mit einem Mischgebiet wollen wir der Frechener Innenstadt die Funktion zukommen lassen, die ihr gebührt: nämlich der zentrale Punkt der Stadt zu sein“, so Fraktionsvorsitzender Huck. Damit wird ein weiteres Ausbluten der Innenstadt und ein weiterer Verlust der Attraktivität verhindert. „Es kann nicht im Interesse der Beteiligten sein, dass die Innenstadt durch immer mehr Billigläden und Leerstände verödet, während an anderer Stelle eine völlig neue Infrastruktur geschaffen wird“, stellt Parteivorsitzende D‘moch-Schweren fest und ergänzt, dass in einem Mischgebiet das Mehr-Generationen-Wohnen ermöglicht werden kann. Hierbei leben mehrere Generationen zusammen und können sich gegenseitig ergänzen. Gefördert werden soll nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit zudem das Ressourcen schonende Bauen. „Damit ist gemeint, dass sich in einer riesigen Halle nicht ein paar Menschen verlieren, sondern dass sie auf einer angemessenen Fläche zusammen wohnen“, so Huck.