SPD-Fraktion: Anrufsammeltaxi ist gerettet

Die Zukunft des Frechener Anrufsammeltaxis (AST) ist durch das Engagement der SPD-Vertreter im Planungsausschuss der Stadt gesichert worden. „Das AST sollte nach den städtischen Planungen am Wochenende nur noch stündlich fahren. Der Stadtteil Grube Carl wäre an Wochenenden abgeschnitten und Jugendliche hätten nach einem Disco-Besuch, keine Möglichkeit, nach Hause zu kommen. Das war für uns untragbar“, berichten die Stadtverordneten Petra Peheye und Hans-Adam Breuer aus der SPD-Fraktion. Eingeschränkte Fahrzeiten des Anrufsammeltaxis führten letztlich dazu, dass junge Leute wieder trampten oder bei angetrunkenen Freunden mitführen – mit den entsprechenden bekannten Folgen. Zudem monierte die sozialdemokratische Stadtverordnete Marianne Madsack den Mangel entsprechender Zahlen zur Entscheidungsfindung. Auch sollte den geänderten Ladenöffnungszeiten mit einer Anpassung des Fahrplans Rechnung getragen werden.
Durch das Engagement der drei sozialdemokratischen VertreterInnen im Planungsausschuss bleibt es beim halbstündigen Takt des Anrufsammeltaxis. „Das AST ist nicht nur für Jugendliche ein sinnvolles Verkehrsmittel, sondern auch für Senioren. Es bringt den Anrufenden nämlich bis vor die Haustür und ist somit eine prima Ergänzung zu Bus und Bahn“, freuen sich Petra Peheye, Hans-Adam Breuer und Marianne Madsack.