Der Klimawandel und was wir tun können

Der Klimawandel und was wir tun können
Stefan Pfau, Carsten Peters, Sabine Stell, Brigitte D'moch-Schweren, Jürgen Storms ((alle SPD Frechen), Gabi Frechen MdB (v.l.n.r.)

Gemeinsam hatten die beiden Bundestagsabgeordneten Gabi Frechen und Helga Kühn-Mengel in das Kino „Linden-Theater“ nach Frechen eingeladen. Dort wurden vor rund 150 Zuschauern der Film „Eine unbequeme Wahrheit“ des Friedensnobelpreisträgers Al Gore gezeigt und über den Klimawandel und was man dagegen tun kann, diskutiert.
„Der wissenschaftliche Beweis, dass der Mensch das Klima unseres Planeten nachhaltig ändert, ist längst erbracht. Der Klimawandel ist eine große Bedrohung für unsere Umwelt. Es ist aber nicht zu spät. Wir können auf den Klimawandel Einfluss nehmen. Al Gore, amerikanischer Politiker und Nobelpreisträger, hat in seinem Aufsehen erregenden Film dargestellt, wie wir den Klimawandel erleben und was wir selbst für den Schutz des Klimas tun können“, so die Sozialdemokratin Frechen.
Uli Kelber, stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Experte in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit, stand dem Publikum Rede und Antwort, was die Politik unternehmen kann. Weltweit müsse ein Einstieg in die Begrenzung der Emission von klimaschädlichen Gasen gefunden werden. Der Einstieg in energie-effizientere Technologien und erneuerbare Energien werde dazu führen, dass Klimaschutz nicht eine Belastung, sondern eine große wirtschaftliche Chance ist, weil die Schrittmacher einen Technologievorsprung bekommen würden. Deutschland müsse sich als Ergänzung zu seinem ehrgeizigen Ziel, bis 2010 den Ausstoß von Treibhausgasen um 20% zu reduzieren, weitere langfristige Ziele stecken. Bis 2020 sollte der Ausstoß um 40% gesenkt werden können.
Der SPD-Ortsverein Frechen hat unter dem Motto „Klimawandel fängt in Frechen an“ ein umfangreiches Konzept vorgestellt, was die Stadt Frechen konkret gegen den Klimawandel unternehmen kann. Darunter sind zum Beispiel die Forderung nach Senkung des Energieverbrauchs von öffentlichen Gebäuden oder die Förderung von erneuerbaren Energien. „Ich finde das Konzept ausgezeichnet. Es ist der richtige Weg, nach Möglichkeiten zu suchen, wie jeder in seinem Umfeld zum Schutz des Klimas beitragen kann und nicht erst zu warten, bis andere etwas machen“, unterstützt Frechen das Konzept der örtlichen SPD.