Übermittagsbetreuung an Frechener Schulen

Doris Maute-Moosbrugger
Doris Maute-Moosbrugger

Der letzte Schulausschuss der Stadt Frechen wurde beherrscht von dem Thema „Übermittagsbetreuung an Frechener Schulen“. Ausnahmsweise kein Streitpunkt zwischen den unterschiedlichen Fraktionen. Für die SPD-Fraktion ein längst überfälliges Thema, hatte sie doch bereits in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen und Planungskosten in den Haushalt einstellen wollen. Leider war sie damit immer wieder an der Mehrheitsfraktion gescheitert.
„Dass nun auch die Mehrheitsfraktion die Notwendigkeit erkannt hat, ist natürlich erfreulich. Unerfreulich ist dabei nur, dass wir darauf so lange warten mussten, dass wir nun vor einem Berg von Arbeit stehen, der nur schwer zu bewältigen sein wird“, so Doris Maute-Moosbrugger, sachkundige Bürgerin der SPD im Schulausschuss. „Wäre die Entwicklung bei den Schülerzahlen, die eine Übermittagsbetreuung benötigen, von allen so früh erkannt worden wie von uns, stünden nun nicht so viele Eltern vor der Situation, für ihre Kinder keinen Betreuungsplatz zu bekommen.“
Leider konnte auch im Schulausschuss, wie auch schon im Hauptausschuss, keine Entscheidung zum Antrag der SPD-Fraktion bezüglich der Erhöhung der Zuschüsse zur OGS gefunden werden. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, die Zuschüsse der Stadt Frechen auf Landesniveau anzuheben. Dem konnte sich aber die Mehrheitsfraktion ohne weitere Beratung nicht anschließen.
„Selbst Kommunen, die finanziell nicht so dastehen wie Frechen, also z.B. sich bereits in der Haushaltssicherung befinden, zahlen den Zuschuss in Landeshöhe aus“, so SPD-Ratsfrau Stefanie Geier. „Für uns ist es ein Muss, dass eine Stadt mit dem Siegel „familienfreundlich“ ebenfalls ihre Zuschüsse erhöht!“