Steter Tropfen höhlt den Stein oder gemeinsam sind wir stark

Ferdi Huck

Die SPD-Fraktion ist hoch erfreut, dass ihr jahrelanges Bemühen, die Übermittagsbetreuung für alle Frechener Schülerinnen und Schüler sicher zu stellen, nun unter dem Druck der Eltern auch bei der Mehrheitsfraktion CDU und der Verwaltung angekommen ist. Zu den Haushaltsplanberatungen der letzten Jahre hatte die SPD-Fraktion stets beantragt, Mittel für die Erweiterung der Übermittagsbetreuung einzustellen. Die CDU hatte aber noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt, nämlich die veränderte gesellschaftliche Situation, die es erfordert, dass Kinder über den regulären Schulunterricht hinaus, in der Schule betreut werden müssen. Der Bedarf wurde von der Mehrheitsfraktion immer bestritten, wenn die SPD beantragte, bereits in den Kindergärten abzufragen, wie viele zusätzliche Übermittagsbetreuungsplätze für die nächsten I-Dötzchen benötigt werden.
Die Verwaltung hat nun in dankenswerter Weise in Höchstgeschwindigkeit, Möglichkeiten aufgezeigt, die sicher stellen, dass fast allen Frechener Grundschülern zum neuen Schuljahr ein Betreuungsplatz angeboten werden kann. Der Dank der SPD gilt auch den Betreuungsvereinen, die es ermöglichen, die bisherigen Platz-Kontingente aufzustocken. Da einige Lösungen nach Auffassung der SPD nur Übergangslösungen sein können, ist es nun die Aufgabe der Politik, Gelder bereit zu stellen, um optimale Möglichkeiten für die Übermittagsbetreuung zu schaffen. „Das müssen uns unsere Kinder wert sein“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Ferdi Huck.
Um aber nicht nur die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, sondern auch eine qualifizierte pädagogische Betreuung anbieten zu können, hat die SPD-Fraktion für den Haushalt 2009 beantragt, dass die städtischen Fördermittel, die die Betreuungsvereine erhalten, verdoppelt werden. Mit diesem Antrag konnte sie sich im Rat durchsetzen.
„Unser Ziel muss es sein, den Eltern die Gewissheit zu geben, dass ihr Kind nach der Kindergartenzeit in der Schule garantiert einen Betreuungsplatz erhält. Nur so ist sicher gestellt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ernst genommen wird!“, so Ferdi Huck.