Politischer Offenbarungseid der CDU

Durch den großartigen Einsatz der Verwaltung und der Elternvereine konnte die Betreuungssituation an den Frechener Grundschulen entschärft werden. Damit wurde endlich der Forderung der SPD Rechnung getragen, die seit Jahren schon auf diesen Missstand aufmerksam machte.
Für die SPD-Fraktion reicht dies, trotz aller Freude, noch nicht aus. Die Entwicklung der letzten Jahre im Betreuungsbedarf an den Kindergärten und Kindertagesstätten zeigt nun die Auswirkungen im schulischen Bereich. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, da Frechen auch weiterhin Zuzugsgebiet ist und bleiben wird. Daher ist es nach Meinung der SPD-Fraktion sehr wichtig, die Betreuungsplätze an den Frechener Grundschulen bis zum Schuljahr 2010/2011 so auszubauen, dass 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler bei Bedarf betreut werden können. Ein entsprechender Antrag erfolgte im Schulausschuss.
Leider wurde von der Mehrheitsfraktion dieser Antrag abgelehnt, da sie sich auf die Eigeninitiative der Verwaltung verlassen wollte und damit einmal mehr kein politisches Profil gezeigt hat. Die SPD-Fraktion wird weiterhin am Ball bleiben bei der Übermittagsbetreuung Frechener Kinder.
Daher beantragten die Sozialdemokraten auch, die Zahl der Kinder, die bereits in den KiTas die 45-Stunden-Betreuung nutzen, mit ins Protokoll zu übernehmen.
Natürlich bleibt es Ziel der SPD an jeder der Grundschulen im Frechener Stadtgebiet eine OGS zu installieren. Es war aber auch die Hilfe der Betreuungsvereine wie „13 Plus“ an den Grundschulen, die es möglich machte, die jetzige Situation zu erreichen. Daher ist ebenfalls wichtig, diesen Vereinen die gleichen finanziellen Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen wie der OGS.
Die SPD-Fraktion befürwortete daher die von der Verwaltung erstellte Vorlage zum Tagesordnungspunkt A 8, beantragte aber zusätzlich, die „13 Plus“-Maßnahmen in dieses Projekt mit einzubinden, um auch diesen die Möglichkeit zu geben, qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten.