Aktionstage für Müll und Fahrrad abgelehnt

Stefanie Geier
Steffi Geier

Im Hauptausschuss des Rates der Stadt Frechen wurden traditionsgemäß die Haushaltsänderungen und –anträge der Parteien diskutiert und abgestimmt. Die SPD-Fraktion hatte, neben vielen anderen Dingen, die Planung und Durchführung von zwei Aktionstagen beantragt. Während der Aktionstag „ÖPNV und Rad“ schlichtweg abgelehnt wurde, stellte man für den Aktionstag „Sauberes Frechen“, bei dem in Zusammenarbeit von Bevölkerung und Stadtbetrieb Müll gesammelt werden soll, gerade mal 1500 Euro in den Haushalt ein.

„Mit diesem Geld kann der Aktionstag „Sauberes Frechen“ nicht geplant und durchgeführt werden, das muss doch jedem klar sein“, so Hans Günter Eilenberger, SPD-Fraktionsvorsitzender. „Dann hätte man den Tag auch direkt ablehnen können, aber das hat man sich wohl nicht getraut. Dass im Zuge des Klima- und Umweltschutzes der Aktionstag „ÖPNV und Rad“ abgelehnt wurde, zeigt auch deutlich, wo die Prioritäten in der Stadt liegen.“

Aus Kostengründen hatte man dem Aktionstag zur Müllentsorgung die Absage erteilt. Nach Meinung von Stefanie Geier, Geschäftsführerin und SPD- Umweltausschusssprecherin, eine Milchmädchenrechnung. Der Müll, der in Frechen herumliegt, müsse trotzdem entsorgt werden und dabei entstünden natürlich ebenso Kosten, so Geier. Nur wäre durch einen Aktionstag mit Beteiligung von Schulen und Kindergärten zumindest bei den Kindern eine Stärkung des Umweltbewusstseins zu erwarten gewesen.