Entwicklung auf Grube Carl nur schleppend

Hans-Günter Eilenberger

Die Entwicklung von Grube Carl zu einem echten Stadtteil mit entsprechenden infrastrukturellen Elementen verläuft leider nur sehr schleppend. Die Frechener Sozialdemokraten mahnen hier vor allem das Fehlen oder nur mangelhafte Vorhandensein von einem richtigen ÖPNV-Angebot, einer Schule, Sportanlagen, einer allgemeinen Infrastruktur für kulturelle und soziale Zwecke und einer guten Anbindung an den Individualverkehr an. Ebenso sollte es nach SPD-Meinung für die Bürgerinnen und Bürger auf Grube Carl die Möglichkeit geben, fußläufig den täglichen Bedarf einkaufen zu können.
„Die Bürgerinnen und Bürger auf Grube Carl brauchen hier realisierbare Perspektiven. Da wäre von allen Seiten einfach mehr Engagement nötig, denn hier soll langfristig auch noch mehr Ansiedelung stattfinden“, meint Hans Günter Eilenberger, SPD-Fraktionsvorsitzender. „Wenn wir erst wieder planen, wenn es zu spät ist, verpassen wir wieder mal den Zug!“ Nach Eilenbergers Meinung wird eine weitere Ansiedelung von Neubürgern auch erst stattfinden, wenn die Infrastruktur bürgernah und familienfreundlich gestaltet wurde.
Ferdi Huck, stellvertretender Bürgermeister (SPD), ergänzt: „Nachdem uns die Schule bereits mit Mehrheit verwehrt wurde, findet nun das gleiche auch mit der Ansiedelung von Einzelhandel auf Grube Carl statt. Unser Antrag, die Konzeptplanung auf Grube Carl dahingehend zu überarbeiten, die planerischen Möglichkeiten für Einzelhandel in diesem Stadtteil zu schaffen, wurde so nicht von der Mehrheit angenommen!“
Die SPD hatte im Planungsausschuss dementsprechend einen Antrag vorgelegt, den Stadtteil Grube Carl als potentielles C-Zentrum in die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Frechen festzuschreiben. Dies wurde mehrheitlich abgelehnt.