Verkehrsgutachten gefordert

Ferdi Huck

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner gestrigen Sitzung eine für Frechen und Umland wichtige Entscheidung getroffen. Er hat die Bekräftigung seines Standortbeschlusses aus 2007 zunächst zurückgestellt, bis das bereits beschlossene Verkehrsgutachten für den in Marsdorf geplanten Frischemarkt vorliegt. Ein Hoffnungsschimmer für die umliegenden Kommunen.

„Für uns ist das eine folgerichtige Entscheidung, erst die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens abzuwarten, vorzulegen und zu bewerten und dann eine Standortentscheidung zu treffen“, so Ferdi Huck, Planungsausschussvorsitzender (SPD) in Frechen. „Das ist das, was wir immer gefordert haben – schön, dass Köln das nun auch einsieht. Vielleicht werden dann doch noch einmal andere Standorte geprüft, die unserer Meinung nach vorhanden und auch viel geeigneter sind!“

Hans Günter Eilenberger, SPD-Fraktionsvorsitzender, findet klare Worte zum geplanten Frischemarkt. Er bezeichnet das gesamte Projekt als unfreundlichen Akt der Stadt Köln gegenüber dem Umland, in Bachem drohe der absolute Verkehrskollaps. Daher begrüßt er natürlich ebenfalls die Entscheidung des Planungsausschusses der Stadt Köln, die Beschlussvorlage zu vertagen, bis das Verkehrsgutachten vorliegt.

Nun bleibt abzuwarten, was das Ergebnis des Gutachtens sein wird und ob Köln dann immer noch einen sogenannten „Frischemarkt“ an den Stadtrand legen will und damit den Nachbarkommunen viele Probleme bringt.