Gesamtschule dringend erforderlich: Gutachten bestätigt Forderung der SPD

Bürgermeisterkandidat Ferdi Huck freut sich. Nun geht es um die Realisierung seiner Forderung.

Nun ist es sozusagen amtlich: Die Einrichtung einer Gesamtschule für Frechen ist dringend erforderlich und sollte schon zum Schuljahresbeginn 2016/2017 realisiert werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der renommierten „Projektgruppe Bildung und Region“, das am Donnerstag Abend in einer Sondersitzung des Schulausschusses im Frechener Rat vorgestellt wurde.
Damit bestätigen die Gutachter die erst vor wenigen Wochen von SPD-Bürgermeisterkandidat Ferdi Huck erhobene Forderung nach einer Gesamtschule. In seiner vielbeachteten Nominierungsrede hatte der stellvertretende Bürgermeister die Einrichtung dieser Schulform auf dem Gelände der Hauptschule Herbertskaul gefordert. Es sei möglich und machbar, die mittlerweile erheblichen Raumüberkapazitäten der Hauptschule so umzugestalten, dass ein Unterrichtsbeginn der Gesamtschule schon bald realisiert werden könne, hatte Huck eines seiner zentralen Anliegen klar formuliert. Er werde für die Chancengleichheit aller Frechener Kinder kämpfen, die in Frechen bestehenden Schulformen wären nicht in der Lage, dieses Recht auf Bildung umfassend zu gewährleisten.
Das nun vorgestellte Gutachten gibt ihm Recht. Es belegt mit harten Fakten die dramatisch zurückgegangenen Anmeldezahlen der Hauptschule einerseits, andererseits sind auch die Anmeldungen für das Gymnasium gerade bei Mädchen gesunken. Die Gesamtschule würde das Frechener Schulangebot ergänzen, Chancen zum Beispiel auch für die zahlreichen Kinder mit Migrationshintergrund schaffen. Bürgermeisterkandidat Ferdi Huck: „ Das Gutachten stärkt mir den Rücken! Wir werden nun mit aller Kraft und wissenschaftlichem Nachweis für die Einrichtung der Gesamtschule tätig werden!“