SPD fordert sozialen Wohnungsbau in Frechen

Kandidatin im Wahlbezirk 19

Ein Anrecht auf eine Sozialwohnung zu haben, ist nicht gleichbedeutend mit Hartz IV oder abseits der Gesellschaft. In NRW hat jeder Zweite den Anspruch auf eine öffentlich geförderte Wohnung – zumindest theoretisch, denn leider sind nur sechs Prozent aller Wohnungen Sozialwohnungen.
Um die Initiative der rot-grünen Landesregierung, deutlich mehr Sozialwohnungen zu bauen, zu unterstützen, fordert daher die SPD Fraktion Frechen, auch in unserer Stadt schnellstens mit Bau öffentlich geförderter Wohnungen anzufangen.

„Wir haben schon sehr lange einen sehr angespannten Wohnungsmarkt. Günstige Wohnungen sind kaum noch zu bekommen, viele Menschen warten schon jahrelang auf passenderen Wohnraum“, so Steffi Tiefenbach, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. „Viele brauchen günstigen Wohnraum, sozial schwächere Familien wohnen in viel zu kleinen Wohnungen! Und die steigenden Flüchtlingszahlen machen die Situation noch dramatischer!“

Tiefenbach betont weiter, dass es eine beständige Forderung der SPD Fraktion gewesen sei, den sozialen Wohnungsbau in Frechen weiter zu betreiben. „Andere Städte in Deutschland haben das getan und haben schon längst nicht mehr unsere Probleme.“

Die durch die Landesregierung NRW neu aufgelegten Förderprogramme zum sozialen Wohnungsbau machen diesen genauso rentabel wie freifinanzierten. Daher hat die SPD Fraktion in ihrem Antrag an die Bürgermeisterin darauf gedrängt, sich schnellstens um die entsprechenden Fördergelder zu bemühen und mit dem Bauen zu beginnen.