Schmuddel-Ansicht am Eingang zur Stadt

Kandidatin im Wahlbezirk 9

Das Keramion in Frechen: Zu Recht ein europaweit anerkanntes Zentrum für Keramik und ein Aushängeschild für die Stadt Frechen. Besucher von nah und fern kommen hierher, um Außergewöhnliches zu erleben. Unmittelbar vor der Türe wird auch Außergewöhnliches geboten, nur leider im negativen Sinn. Der Verkehrskreisel vor dem Keramion ist nämlich außergewöhnlich ungepflegt, das Unkraut wächst ungehindert inzwischen nahezu meterhoch.
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Frechen setzt sich seit mehreren Jahren schon für eine ansprechende Gestaltung des Kreisels auf der Bonnstraße ein. Auf ihre Initiative hin befassten sich sogar Studenten der Kunstfachhochschule mit dem Thema und entwickelten ein Konzept mit vielen guten Ideen.
Professor Wilhelm Schröder, SPD-Stadtverordneter: „Wir sind leider mit unserem Vorschlag im Planungsausschuss gescheitert. Sicher waren auch Kostengründe ursächlich für die Ablehnung. Auch unser Antrag an den Kreis, denn die Bonnstraße unterliegt der Aufsicht des Rhein-Erft-Kreises, blieb erfolglos. Das wollen wir so nicht länger hinnehmen!“
Der Kreis argumentierte in seiner Ablehnung, eine künstlerische Gestaltung würde Verkehrsteilnehmer in ihrer Konzentration auf die Straßensituation ablenken. Die ist jetzt auch bitter nötig, denn inzwischen wächst das Unkraut meterhoch. Keine schöne Visitenkarte am Eingang zur Stadt Frechen.