Rund zwei Millionen Euro für Frechener Schulkinder

Brigitte D'moch

Marode Schulen, knappe Haushaltskasse. So ist die Lage in Frechen. Ob die Königsdorfer Johannesschule, die Lindenschule in der Stadtmitte oder die Burgschule, überall besteht dringender Handlungsbedarf. Neubau, Erweiterung, Sanierung, das sind die dringenden Notwendigkeiten, aber die angespannte Haushaltslage der Stadt Frechen macht eine Durchführung schwierig.
Die SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren, selbst ein Frechener Urgestein und überzeugte Kämpferin für die Chancengleichheit aller Kinder im Bildungsbereich, wurde mit Unterstützung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Frechen tätig. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
„Wir von der SPD-Landesregierung haben das Programm „Gute Schule 2020“ angestoßen, ein Investitionsprogramm mit der NRW Bank als Partner. Diese vergibt zinslose Kredite an die Kommunen und die Landesregierung übernimmt die Tilgung. Für die Stadt Frechen konnten wir dadurch fast zwei Millionen Euro für die kommenden drei Jahre gewinnen. Die Gelder werden ausnahmslos dazu verwendet, die Bildungschancen für alle Kinder, auch die aus einkommensschwachen Familien, zu erhöhen.“
Bereits im Haushalt 2017, so teilt SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Günter Eilenberger mit, hat die Stadt die Gelder beantragt. Für 2017 und 2018 werden die Mittel zu großen Teilen für die Schulraumversorgung der Johannesschule verwendet. Der Neubau der Lindenschule wird mit den Geldern von 2019 wesentlich mitfinanziert. Und im Jahr 2020 sind die Mittel komplett für Neubau/Erweiterung der Burgschule festgelegt. „Wir freuen uns sehr, dass wir als SPD-Fraktion hier den Stein ins Rollen bringen konnten und so den kommunalen Haushalt um fast zwei Millionen entlasten können“, so Eilenberger.