Keine schnelle Lösung für das Freibad

Das Freibad ist in die Jahre gekommen und der Sanierungsstau seit langem bekannt Deshalb ist es jetzt, nach dem Auftreten neuer Schäden am Schwimmerbecken dringend notwendig das Bad zu sanieren. Das die zuständige Fachabteilung derzeit mit anderen Bauprojekten stark belastet ist und aufgrund der angespannten Personalsituation vor Dezember nicht an dem Projekt arbeiten kann – wie der Leiter der Abteilung „Projektmanagement Hochbau“ Friederich Lipp im Bäderausschuss erklärte -, müssen wir leider zur Kenntnis nehmen.

Unabhängig davon ist es aber nach Ansicht der Sozialdemokraten dennoch richtig, die Gesamtmaßnahme zunächst einer gründlichen Planung zu unterziehen und einen Projektplaner damit zu beauftragen. Für unverzichtbar halten wir, dass die derzeitigen Schäden vor Beginn der nächsten Badesaison soweit behoben werden, dass der Betrieb des Bades bis zum Beginn der endgültigen Sanierungsarbeiten nicht gefährdet ist. Dies gilt ganz besonders im Hinblick auf das sechzigjährige Jubiläum des Freibades im nächsten Jahr.

Freibad Frechen

Es ist erfreulich, dass sich im Betriebsausschuss Freizeit und Bäder (FuB) alle Fraktionen dafür ausgesprochen haben, das Bad zu sanieren und angekündigt haben, dazu auch die entsprechenden Beschlüsse im Rat fassen zu wollen.

Dazu Susanne Neustadt (SPD-Mitglied im FuB): „Wir wissen, dass sich die Planungen von Bauvorhaben in unserer Verwaltung häufig sehr in die Länge ziehen können, dass sehen wir derzeit bei der Sanierung der Dreifachturnhalle am Gymnasium.“ Deshalb sei es aber wichtig, so Neustadt weiter, „dass die Politik jetzt an einem Strang zieht und schnell die notwendigen Beschlüsse fasst. Die Zeit drängt, wenn wir das sechzigjährige Jubiläum des Bades im nächsten Jahr in angemessenem Rahmen und nicht auf dem Trockenen feiern wollen.“