Parkplatz Johann-Schmitz-Platz: Starke Belastung der Anwohner durch Feinstaub, Abgase und Lärm

Den Anwohnern des Johann-Schmitz-Platzes ist die Parkplatzsituation vor ihrer Haustüre schon seit langem ein Dorn im Auge. Durch die zentrale Lage und das kostenfreie Parken ist dieser Platz erste Adresse bei den Parkplatzsuchenden in der Innenstadt. Das geringe Angebot an Parkplätzen sorgt dafür, dass das Gelände schnell zugeparkt ist. Nachrückende und wartende Fahrzeuge, die mit laufendem Motor oft mehrere Runden drehen, verursachen eine starke Belastung durch schädlichen Feinstaub, Abgase und Lärm.

Die SPD-Fraktion hat nun beantragt, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bau-, Verkehrs-, und Umweltausschusses zu setzen und bittet die Verwaltung, zu den folgenden Vorschlägen Stellung zu nehmen:

1. Vorschlag: Änderung des Verkehrsflusses
Die Zufahrt zum Parkplatz bleibt so wie sie ist. Der Abfluss vom Parkplatz wird aber über die Ausfahrt der Rathaus-Tiefgarage angebunden.

2. Vorschlag: Erhebung von Parkgebühren nur für diesen Parkplatz
Mit der Erhebung von Gebühren für diesen Parkplatz und geänderter Verkehrsführung würden sowohl die Attraktivität des Parkplatzes, als auch die Belastungen für die Anwohner spürbar nachlassen.

3. Vorschlag: Anwohnerparken
In der Innenstadt rund um das Rathaus gibt es einen hohen Bedarf von Bürgern die einen Abstellplatz für ihr Fahrzeug suchen. Durch die Art der Bebauung ist hier oft ein Zugang zu den Grundstücken nicht möglich. Hier gäbe es die Möglichkeit den Bürgern gegen Mietgebühr einen Stellplatz anzubieten. Durch eine Schranke könnte der Parkplatz nur für Berechtigte gesichert werden.
Dazu Fraktionsvorsitzender Hans Günter Eilenberger: „Das sind drei Varianten, wie man die Situation verbessern könnte, es gibt sicher noch weitere Möglichkeiten, damit die Belastungen der Anwohner verringert werden. Aber so wie es jetzt ist, sollte es auf keinen Fall bleiben.“