SPD will Buslinie zum Freibad

Lindenstraße /Kreisel an der neuen Feuerwache: Ab hier demnächst zu Fuß zum Freibad? Bild: Uwe Tietz

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Anbindung des Freibades an den ÖPNV zu prüfen und dem Ausschuss bis zu den Haushaltsberatungen 2020 da Ergebnis vorzulegen. Diesen Antrag möchte die SPD-Fraktion in der Sitzung des BVU am 4. Juli 2019 zur Abstimmung stellen lassen.

Aus Gründen des Brand- und Landschaftsschutzes ist die Verlegung des Zusatzparkplatzes am Freibad erforderlich. Zur Kompensation dieser Parkplatzfläche ist künftig die verstärkte Einbeziehung des Parkplatzes am Gymnasium – zumindest zu Spitzenzeiten des Besucheraufkommens – vorgesehen. Der Fußweg bis zum Freibad beträgt von dort aus ca. 12 Minuten.

„Bereits im Rahmen der Erörterungen im Betriebsausschuss Freizeit und Bäder am 28. März 2019 wurde seitens der Verwaltung ebenfalls die Anbindung des Terrassenfreibades an den ÖPNV als mittel- bis langfristiges Ziel formuliert“, sagt SPD-Ausschussmitglied Uwe Tietz.

Der Ergebnisbericht des Verkehrsentwicklungsplans empfiehlt unter Kap. 4.5 „Öffentlicher Personennahverkehr“ (vgl. S. 64) u.a. perspektivisch die punktuelle Linienweg- und Taktanpassungen:
„Anbindung/Erschließung der Siedlung „Allee Zum Sportpark/ Adolph-Kolping-Straße“ (Terrassenbad) durch veränderten Linienweg der Linien 980 und/ oder 931 (bis Fahrplanwechsel 2015/2016 Linie 731). Hier sind entsprechend bauliche Maßnahmen im Straßenraum notwendig.“

„Es ist an der Zeit, erneut über eine ÖPNV-Erschließung der Stadionsiedlung und des Sportparks zu befinden. Dies würde auch eine Reihe an Parkplatzproblemen am Sportpark lösen. Versuche, dies bereits vor Jahren zu regeln, waren leider nicht umsetzbar“, erinnert sich SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Günter Eilenberger.