SPD will Frauenhaus für Frechen

Die SPD stellt in der November-Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie, Senioren und Wohnen den Antrag, bis zur nächsten Ausschusssitzung die Einrichtung eines Frauenhauses in Frechen zu prüfen.

die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung folgende Fragen zu beantworten:
1. Wie hoch ist der Anteil von Frauen in Frechen, die Schutz in einem Frauenhaus suchen?

2. Wie viele Personen mussten aufgrund fehlender Kapazitäten in der/den Einrichtung(en) im Rhein-Erft-Kreis im Jahr 2019 abgewiesen werden?
„Laut aktueller Medienberichterstattung gibt es auch im Rhein-Erft-Kreis viel zu wenige Plätze für Frauen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind“, sagt Sozialausschussmitglied Stefanie Tiefenbach (SPD).

Kandidatin im Wahlbezirk 19
Stefanie Tiefenbach Bild: Jürgen Weidemann

Und weiter: „Der Bund will innerhalb der nächsten vier Jahre 120 Millionen Euro für Frauenhäuser und Beratungsstellen bereitstellen. Das Geld soll in die Erweiterung von Frauenhäusern und die Schaffung neuer Plätze fließen. Wenn wir an diesen Fördermitteln partizipieren wollen, müssen wir jetzt handeln.“

Anlässlich des Internationalen Tages zu Gewalt gegen Frauen hat das Bundeskriminalamt erschreckende Zahlen vorgelegt. Laut den BKA-Zahlen sind 2018 insgesamt 140.755 Menschen betroffen, der Anteil der Frauen lag bei 81,3 Prozent.